Instituto Central de Cidadania
Das Instituto CENTRAL DE CIDADANIA (ICEC; zentrales Institut von Staatsbürgern) ist eine Nicht-Regierungs-Organisation – eine Non-Profit-Organisation – aufgebaut mit dem vorrangigen Ziel Initiativen zu entwickeln und zu unterstützen, die eine Verbesserung der Lebensqualität von Menschen ermöglichen, die sozial benachteiligt sind. Die Vereinigung widmet sich insbesondere Kindern und Jugendlichen aus ärmlicher Herkunft, um ihnen die Möglichkeit der sozialen Emanzipation durch Ausbildung und professionelle Qualifikation zu eröffnen.
Wer wir sind
Offiziell im Jahre 2003 eröffnet, stellt die CENTRAL DE CIDADANIA die Konkretisierung des Ideals einer Gruppe von jungen Berufstätigen, wie Professoren, Pädagogen, Verwaltungsangestellten, Journalisten usw. dar – die Mehrzahl geboren in einer der ärmsten Regionen von Brasilien: den Außenbezirken des Nordostens.
Der Kampf gegen die Trockenheit, um das Überleben – die reale Geschichte von jedem Einzelnen dieser jungen Leute, die die Schwierigkeiten eines von Privatisierung geprägten Lebens selbst erlebt haben und die nur durch den Zugang zu Ausbildung den Elendskreis aufbrechen konnten, der den größten Teil der Bevölkerung der Brasilianer betrifft – war der Anfang und der Ausgangspunkt der Idee und der Gründung des INSTITUTO CENTRAL DE CIDADANIA.
Wie auch andere Brasilianer, die einer Schicht der weniger Bevorzugten entstammen, bestätigen die Gründer von ICED, dass nur der Zugang zu Bildung – verbunden mit einer soliden familiären Basis – befähigt, neue Möglichkeiten für Jungen und Mädchen aus ärmlicher Herkunft jedweder Region Brasiliens zu schaffen.
Die CENTRAL DE CIDADANIA wurde initialisiert, um effektiv in diesem Sinne zu arbeiten: Möglichkeiten zu eröffnen, um von einem besseren Leben träumen zu können.
Woran wir glauben
Das INSTITUTO CENTRAL DE CIDADANIA hat keine Verbindung mit religiösen oder politisch-parteilichen Doktrinen. Die Institution wird durch einen administrativen Rat geleitet und ist durch Personen mit langjähriger Erfahrung und spezieller Ausbildung im Öffentlichen Sektor vertreten.
Das Konzept des “Staatsbürgers”, das das ICEC aufgreift, reicht in seinem Verständnis weit über das formelle Konzept hinaus, das normalerweise auf die Basisrechte des Individuums begrenzt ist.
Mehr als eine Ansammlung von Bürgerrechten, ist ein CIDADANIA (Staatsbürger) für das ICEC, die Zusammenstellung von Werten, das einen Menschen befähigt seine Würde auf eine ganzheitliche Weise zu garantieren. Moralische Würde und Ethik, materielle und geistige Würde. Dieses Konzept des Staatsbürgers ist auf einer soliden Basis aufgebaut und vermittelt universelle Werte, wie: Solidarität, Frieden, Ethik, Wahrheit und Gerechtigkeit.
Mit dem Ziel den Unterschied zwischen diesen Ideen hervorzuheben, wählen wir den Begriff “Cidadania Solidária” (Solidarischer Staatsbürger). In diesem Sinne bedeutet Staatsbürger, aktiv an dem Aufbau einer gerechteren und solidarischen Gesellschaft teilzuhaben, in der das Individuum nach der Anerkennung seiner Rechte und essentiellen Aufgaben strebt, sowie ein Verantwortungsbewusstsein hat und sein Versprechen gibt, mit den Ideen der sozialen Verantwortung übereinzustimmen. Wie selten, hat der Ausdruck “Aldeia Global” (Globales Dorf) seine wahrhaftige Bedeutung in unseren Leben.
In dieser Art, mit der Konkretisierung von sozialen Programmen, arbeitet das INSTITUTO CENTRAL DE CIDADANIA für die Umsetzung eines neuen sozialen Bewusstseins, in dem die edelsten Werte der Menschheit als ethische Referenz für diese und zukünftige Generationen eingesetzt werden können. Unabhängig von ihren religiösen, politischen Überzeugungen oder kulturellen Traditionen.
Oder sei es, dass ein CIDADÃO, ein Staatsbürger, zu sein viel mehr bedeutet, als individuelle Rechte auszuüben: Es bedeutet seinen Anteil am Aufbau einer besseren Gesellschaft zu haben.
Ausbildung
Die soziale Aktion der CENTRAL DE CIDADANIA begründet sich insbesondere auf das Bemühen die Bedingungen zum Einsatz und Zugang zu Bildung für Kinder aus ärmlicher Herkunft zu verbessern. Dies wird versucht mit Fokus auf den Kampf gegen und zur Vorbeugung von Ausbeutung der Kinder durch Kinderarbeit, sowie mit Fokus auf die Vervollständigung der Ausbildung.
Wenn in der jüngsten Vergangenheit das vorrangige Ziel das Einsammeln der Kinder in die Schulen war, so besteht die heutige Herausforderung der Regierungen darin, der sozialen Gesellschaft und der Nicht-Regierungsorganisationen einen qualitativ-wertvollen Unterricht anzubieten. Und dies auch den armen Studierenden anzubieten, ohne ihnen das Recht auf grundlegende Fragen zu entziehen, wie eine würdige Ernährung, Respekt und die Aussicht auf ein besseres Leben.
In diesem Zusammenhang kann das Projekt “Pé na Escola” (Fuß in der Schule) hervorgehoben werden, das von der CENTRAL DE CIDADANIA mit dem Ziel initiert wurde in den Schulen Kinder im Alter von fünf bis 12 Jahren aufzunehmen und zu versorgen. Der Ansatz des Projektes besteht darin, zu gewährleisten, Schüler Vollzeit in Schulaktivitäten einzubinden: die Hälfte der Zeit durch die öffentliche Schule und den Rest der Zeit durch die CENTRAL DE CIDADANIA , in der sie an Freizeitaktivitäten und zur Vervollständigung ihrer Ausbildung teilnehmen können.
Das Programm rechnet hierbei zudem mit der Beteiligung der Eltern der Kinder, die Hilfe von der CENTRAL DE CIDADANIA in Form von nicht-verderblichen Lebensmittelspenden erhalten, mit der Verpflichtung, dass die Kinder den sozialen Kontra-Part erfüllen und zu mindestens 90% an dem Unterricht teilnehmen, den das Projekt Pé na Escola anbietet.
Das Projekt “Pé na Escola” wurde bis heute in den folgenden Städten realisiert: Duque de Caxias (Rio de Janeiro), Salvador, Feira de Santana, Camaçari und Central, (im Staat Bahia).
Professionelle Qualifikation
Die Arbeitslosigkeit ist eine der größten Herausforderungen der Regierungen in der ganzen Welt. Mit der Globalisierung und der daraus resultierenden Automatisierung der Handarbeit, wird der Eintritt in den Arbeitsmarkt für Millionen von Personen immer schwerer.
Entsprechend der aktuellen Marktsituation, ist eines der größten Probleme, das sich den Brasilianern stellt, das Fehlen von Qualifikation im technischen Bereich. Städter, die in der Mehrzahl der Fälle gezwungen waren früh zu arbeiten um zu überleben, stellt dies ein weiteres Hindernis dar Arbeit zu finden.
Neben der Hilfe durch die Förderung der Ausbildung, legt CENTRAL DE CIDADANIA einen weiteren Schwerpunkt in der Arbeit – das Engagement für Jugendliche und Erwachsene, für die Eltern und Familienangehörigen der Kinder durch Sozial- und Bildungsprogramme. Um dieses Ziel zu erreichen, werden gratis Kurse und Aktivitäten zur Weiterqualifikation und zur Generierung von Einkommen durchgeführt. Parallel dazu, finden Aktivitäten verbunden mit Kunst, Kultur und Sport statt.
Derzeit nehmen hunderte von Personen an den Kursen und Trainings zur beruflichen Weiterqualifikation in den Bereichen Informatik, Kunsthandwerk, Schneidern und Nähen, sowie Gastronomie teil.
< zurück > |